Wenn ihr mal nach Melbourne kommen solltet, dann müsst ihr unbedingt nach Phillip Island fahren. Phillip Island liegt im Süden von Melbourne. Dort gibt es sehr viele Naturparks und wer die berühmten Koalas oder Kängurus sehen möchte, ist hier genau richtig. Besonders im Sommer bei herrlichem Wetter ist es einfach toll, denn hier gibt es auch sehr viele Strände. Ich bin mit einer von der Uni organisierten Tour an einem (anfangs) sonnigen Tag runtergefahren, dauert so 1,5 Stunden. Morgens um 10 gings von der Uni los und unser erster Stop war an einem Strand mit blauem Wasser! Und wenn ich blau sage, dann meine ich auch wirklich blau, wie man es so aus der Werbung kennt. Hier kann man übrigens sehr gut surfen gehen. Unglaublich schön, waren aber leider nur 5 Minuten dort.
Danach sind wir zum Koala Conservation Centre gefahren, einer Aufzuchtstation für Koalas. Leider hat es dann auch schon angefangen zu regnen (und das nicht zu wenig). Wegen des schlechten Wetters konnte wir nur wenige Koalas sehen. Und die, die wir sehen konnten, haben sich meistens zusammengerollt, um sich vor dem Regen zu schützen. An einem sonnigen Tag hätte man die Koalas beim Futtern zu sehen können. Übrigens: Koalas schlafen so um die 20 Stunden pro Tag! Und Koalas-Babys sind nach der Geburt so groß wie ein Jelly Bean (diese Süßigkeiten meine ich damit).
Gegen 17 Uhr sind wir dann endlich am Penguin Parade angekommen. Das ist ein Naturpark mit der weltweit größten Kolonie von den weltweit kleinsten Penguins. Und die sind wirklich klein. Man hat hier unter anderem künstliche Bauten für die Kleinen errichtet, die sie dann als ihr Zuhause nutzen können. Stege wurden für die (menschlichen) Besucher gebaut, damit man quasi in erster Reihe sein kann, wenn die Penguine aus dem Meer kommen und den Strand hoch watscheln. Ganz am Anfang setzen sich alle Besucher erstmal auf die Tribüne, die direkt am Strand gebaut ist. Unbedingt warme Sachen mitnehmen, denn die Penguine kommen erst bei Nacht aus dem Wasser. Und hier wirds wirklich sehr kalt, wenn man dann so bis zu 2 Stunden auf die ersten Penguine wartet. Das Geile ist, dass die immer in Gruppen an den Strand kommen und erstmal so 1 Minute rumstehen. Sobald einer aus der Gruppe ins Wasser zurückgeht, folgt direkt der ganze Rest ins Meer! Und das passiert locker 2-3 Mal bis die Gruppe sich endgültig entscheidet, den zu den Bauten hochzulaufen. Die Stege wurden so angelegt, dass ich sogar die kleinen Penguine anfassen könnte! Leider durften wir keine Fotos machen, um die Kleinen bei ihrer Wanderung nicht zu stören (weil viele Besucher es einfach nicht schaffen, ihr Blitzlicht auszuschalten).
Auf der Rückfahrt gabs dann noch den Film „Oben“ von Pixar im Bus zu sehen. Auf jeden Fall hat sich die Reise nach Phillip Island gelohnt!
























2 Kommentare
Das mit den Pinguinen kennst Du doch schon aus MIAO!
Freut mich aber, dass dir meine Insel gefällt 😉
Verstehe ich net mit MIAO.
Btw: Wer lesen kann ist klar im Vorteil: Phillip (Island) mit 2x L und 1x P;)