Während des Easter Breaks bin ich mit einigen meiner Housemates nach Mornington Peninsula gefahren, das südlich von Melbourne liegt. Zum Glück hat auch das Wetter mitgespielt (so um 25 Grad), sodass wir wirklich einen super 2 Tages-Trip hatten. Weil ich soviel erlebt habe und unglaublich viele Fotos gemacht habe, werde ich über den Trip auf zwei Blog-Einträgen berichten. Heute geht es also erstmal nur Day 1 in Mornington Peninsula.
Moonlit Sanctuary
Nach sorgfältiger Planung des Ausflugs (hatte ich übernommen) haben wir einen geräumigen Wagen gemietet und sind am 26 April morgens früh losgefahren. Erstes Problem: Das Navi ist nicht wirklich das Beste. Das Ding zeigte Straßen an, die es gar net gab! Und Anweisungen im oberen linken Bereich, die mit dem großen Straßenverlauf überhaupt nicht übereinstimmten. Egal, wir haben es dennoch geschafft. Als wir durch Mornington Peninsula fuhren, dachte ich manchmal, dass wir in Deutschland wären. Viele Hügeln, grüne Felder und Kühe en masse. Unsere erste Station war das Moonlit Sanctuary, einem kleinen Zoo. Warum wir dorthin fuhren? Weil ich unbedingt ein Foto mit einem Koala und einem Känguruh (in diesem Fall die kleine Variante, den Wallabies) wollte. Der Zoo ist an sich wirklich klein. An der Theke habe ich zudem noch einen kleinen Beutel mit Wallaby-Futter gekauft, so dass ich die kleinen Racker anlocken konnte. Die sind wirklich zahm und hüpfen bzw. liegen herum. Beim Füttern kann es mal passieren, dass die Wallabies mit ihren Krallen sich auf meiner Hand stützten, was bisweilen ein wenig schmerzhaft war. Ein Wallaby folgte mir ne Weile und da habe ich ihn einfach mal Jimmy genannt. Jimmy konnte man sehr gut von den anderen unterscheiden, weil es auf dem Kopf eine kahle Stelle im Fell hat. Danach gab es die Koala-Session. Nur 2 Personen durften gleichzeitig ins Gehege. Zum Glück hatte Typia (so hieß der Koala) aufgehört an den Eukalyptus-Blättern zu knabbern, sonst wäre es noch schwerer ein einigermaßen gutes Foto zu machen.
Shoreham Beach
Danach gings weiter zum Shoreham Beach, den wir eigentlich nur zufällig entdeckt haben. Wie man auf den Bildern erkennen kann, kann man sich dort einfach hinsetzen und die super Aussicht dort genießen (und das Wasser ist blau!). Aber ohne Auto man kann dort nur sehr schwer hinkommen, weil das öffentliche Verkehrsnetz in den Melbourne Surroundings net so gut ist.
Strawberry Farm
Ich habe wirklich keine Ahnung, warum die Strawberry Farm dort so unglaublich beliebt ist bei den Touristen. Dort habe ich insbesondere sehr viele asiatische Studenten gesehen. Die Farm bietet die Möglichkeit, für 4 AUD einen kleinen Korb mit Erbeeren aufzufüllen. Die bieten zudem auch allerlei Desserts mit Erdbeeren sowie hausgemachtes Eis und Erdbeer-Marmelade. Das einzige, was wirklich Besonders war, waren die verschiedenen Champagners and Weinsorten aus Erdbeeren.
Mornington Peninsula Nationalpark
Auch wieder nur zufällig waren wir am Nationalpark vorbeikommen, wo wir einen super Aussichtsplattform gefunden. Leider war der Weg zum Strand gesperrt, sodass wir nur von da oben die Landschaft genießen konnten.
Rye und Rye-Beach
Nach dem kurzen Abstecher im Mornington Peninsula Nationalpark gings weiter nach Rye, einer kleinen Stadt am Port Phillip Bay. Hier hatten wir ein kleines Haus gemietet für 150 AUD für eine Nacht. Ich muss schon sagen, dass es sehr geräumig war. Abends wurde dann gegrillt (Gas-Grill war im Preis inbegriffen), sodass wir noch kurz zu Coles oder Safeway zum Einkaufen fahren mussten. Weil Rye aber so verdammt klein ist, mussten wir erstmal in die nächste Stadt fahren (Rosebud), was erstmal so 15 Minuten gedauert hat. Kurz vor dem Grillen bin ich noch schnell zum Strand gelaufen (3 Minuten), um ein paar Sunset-Bilder zu machen.
Also soviel erstmal zum ersten Tag in Mornington Peninsula. Enjoy the photos!































Eine Antwort
Kühe und Sonne können wir derzeit auch anbieten.
Zudem ist ja gerade Spargel-Saison! Gibst’s so was auch bei euch da unten? 🙂
Grüße
Philipp