Die Great Ocean Road verläuft süd-westlich von Melbourne entlang der Küste (243 KM, zwischen den Städten Torquay und Warrnambool) und ist ein nationales Kulturerbe Australiens. Jeder, der mal nach Victoria (das ist der Bundesstaat, in dem Melbourne liegt) kommt, sollte unbedingt einen Great Ocean Road Trip machen. Es lohnt sich auf jeden Fall! Am besten nen Wagen mieten und mehrere Tage einplanen, weil es gibt so vieles zu sehen auf der langen Strecke, die fast immer entlang der Küste verläuft. Wir sind so 9 Uhr morgens losegefahren und fuhren für 2 Tage auf der Great Ocean Road. Und wir hatten zudem zum Glück super Wetter gehabt. Ursprünglich hatten wir einige Hauptattraktionen eingeplant, aber im Endeffekt haben wir fast alle 15 Minuten gestoppt, um ein Paar Bilder von der tollen Landschaft zu machen. Dabei war unsere Devise: Nur 5 Minuten Stopp!
Da ich sehr viele Fotos gemacht habe, werde ich heute nur vom ersten Tag erzählen. Der zweite Teil sollte an diesem Freitag oder Samstag kommen, bevor ich nach Sydney und Gold Coast fliege.
Also hier mal die Liste der Lookouts oder Attractions vom ersten Tag:
- Point Addis: Unser erster Stopp war am Point Addis. Leider war es noch etwas zu bewölkt, aber die ersten Sonnenstrahlen waren schon da. Da gab es sogar eine Art Skulptur aus drei Steinblöcken auf einem großen Felsen.
- Split Point Lighthouse: Ein weiterer ungeplanter Stopp. Von dort hat man eine super Aussicht auf Lorne, einer der größeren Städte auf der Great Ocean Road.
- Lorne: Zum Mittagsessen gings in die nächstgroße Stadt Lorne. Dort gabe es Fish and Chips. Nicht wirklich lecker und super teuer, hatte schon bessere hier in Melbourne gehabt.
- Scenic Lookouts: Wie gesagt, wir wollten an jedem ungeplanten Lookout nur 5 Minuten bleiben. Hat leider aber so gut wie nie hingehauen. Außerdem hatte die Strecke teilweise sehr viele Kurven hintereinander, manchmal waren die Straßen net wirklich breit. Auf jeden Fall sollte man hier nicht unbedingt rasen.
- 12 Apostles Sunset: Die 12 Apostels ist ein MUST-SEE auf der Great Ocean Road. Urspünglich waren es 12 Felsen vor der Küste, mit der Zeit sind aber einige eingestürzt. Liegt im Port Campbell Nationalpark.
- Summer’s Rest: Gegen Abend kamen wir in unsere Unterkunft in Port Campbell an. Nur wenige Minuten von den 12 Apostles. An dem Abend hatte ich Reibekuchen fürs Dinner zubereitet. Ich dachte immer, dass Reibekuchen eine deutsche Spezialität ist. Habe aber dann erfahren, dass sowas auch in Korea gibt. Nur ohne Zwiebeln und statt Apfelsauce gibts Soja-Sauce.
So viel zum ersten Tag. Also enjoy the pictures!


















































